Seniors@Work ist für den von der Gruppe23.ch lancierte Prix BÂLEence nominiert. Ein weiterer Meilenstein im Aufschwung unseres innovativen Startup-Unternehmens zu Gunsten von Seniorinnen und Senioren. Ich gratuliere herzlich, denn schon eine Nomination ist ein grosser Schritt.

Ich schreibe von Innovation. Aber was ist damit gemeint? Innovation, allgemein gedeutet, bezeichnet „in den Wirtschaftswissenschaften für die mit technischem, sozialem und wirtschaftlichem Wandel einhergehenden (komplexen) Neuerungen.“

Innovation ist auch ein Prozess, die Weiterentwicklung einer Idee, unter Abwägung sämtlicher angrenzender Puzzleteile. Diese Puzzleteile heissen Unternehmertum, Engagement, Hartnäckigkeit. Es braucht eine soziale Haltung, ein offenes Ohr und eine Weitsicht, um nicht letztlich an der eigenen Engstirnigkeit zu scheitern. Und es braucht Mut!

Diejenigen, die von diesem Mut profitieren können, sind Sie alle, liebe Leserin, lieber Leser. Die sogenannte „Silver Society“ profitiert von einem Jungunternehmer. Es ist ein Geben und ein Nehmen. Und auch die Wirtschaft profitiert vom innovativen Gedanken, eine Plattform
zu schaffen, in der sich Gebende und Nehmende auf Augenhöhe begegnen können. Hier geht es aber nicht nur um Mut, sondern auch um Erfahrung, um Wissensaustausch. Zu viel geht sonst verloren.

Waren Sie schon im neu renovierten Saal des Stadtcasinos? Konnten Sie die neue Orgel schon bewundern? In der neuen Orgel paart sich jahrhundertealte Tradition mit neuster digitaler Technik. Mich persönlich beeindruckt vor allem das Wissen um den Bau einer Orgel. Neuste Technik in Ehren – für richtig gestimmte Orgelpfeifen in der perfekten Legierung
braucht es fernab von industrieller Herstellung Präzisionshandwerk und Wissen.

Oder lassen Sie mich vom Schuhmacher erzählen. Fast alle unsere Schuhe hat er bisher geflickt. Er hat neue Riemchen angesetzt, für Flickarbeit den richtigen Faden gehabt. Zuletzt ging er für ein paar Sommerschuhe von mir sogar auf die Suche nach dem richtigen Ersatzstück, damit der Schuh wieder perfekt aussah. Unsere Absätze hielten nach der Reparatur wunderbar, er flickte Gürtel und Taschen und verwendete immer gutes Material. Was für ein Verlust: er hat sein Geschäft aufgegeben. Wissen und Handwerk geht leider verloren.

Was ich damit sagen will?

Ich nehme an, Sie gehen mit mir einig: Alexis Weil ist ein Jungunternehmer und ihm gebührt der Dank für seinen Mut, seine Hartnäckigkeit und seine Innovation mit der Idee Seniors@Work. Er trägt dazu bei, dass Wissen, Erfahrung und Handwerk erhalten bleibt. Die ganze S@W-Community drückt ihm sicher nun die Daumen, dass er beim Prix BÂLEnce obenauf schwingt.

Toitoitoi, lieber Alexis!

Beatrice Isler

www.gruppe23.ch

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